Tabellarischer Lebenslauf
1927 24. November, in Berlin geboren
1933 - 40 Besuch der Grundschule
1941 - 44 Besuch der Oberrealschule bis zur 10.Klasse in Potsdam
1944 August / September Reichsarbeitsdienst
1944 - 45 Rekrut im 48. Füsilierregiment in Brandenburg. Kurzer Kriegseinsatz.
Amerikanische und englische Gefangenschaft.
Im Sommer 45 Bauhilfsarbeiter in Hildesheim.
1945 - 47 In die Familie heimgekehrt, Besuch der Humboldt - Oberschule
in Potsdam. Abitur. Berufswunsch: Regisseur.
Im gleichen Jahr Theaterinszenierung "Ulysses von Ithaka" von Ludvig Holberg
1947 Leiter der "Jugendbühne Potsdam"
1947 Schauspielunterricht bei Werner Kepich in Potsdam
1948 Erster Regieassistent im neugegründeten DEFA - Nachwuchsstudio
bei dem künstlerischen Leiter Ilja Trauberg.
1948 Regieassistent von Gerhardt Lamprecht bei dem Film
"Quartett zu fünft" im DEFA - Studio
1949 Regieassistent von Kurt Maetzig bei "Rat der Götter".
bis 1955 Regieassistent und Assistenzregisseur von Kurt Maetzig
(1951 von Martin Hellberg "Das verurteilte Dorf")
1956 Regiedebüt mit dem Spielfilm "Junges Gemüse"
1958 Gastinszenierung "Krieg und Frieden" am Volkstheater Rostock
mit Gastspielen in Polen und in Bremen
1955 - 60 Lehraufträge an der Hochschule für Film und Fernsehen,
Babelsberg.
Klassenleiter Regie. (weitere Tätigkeiten an der HFF gesondert aufgeführt)
1958 Gemeinsam mit Kurt Maetzig Regie des Filmes "Das Lied der Matrosen"
1959 Eheschließung mit Sibylle Dunkelmann
(1959 und 1962 Geburt der Töchter Andrea und Kerstin)
1960 - 61 Regie von drei Folgen des Fernsehromans "Gewissen in Aufruhr" im DFF(Nationalpreis der DDR)
1956 - 90 Regisseur und Autor im DEFA - Studio für Spielfilme (siehe Filmographie)
1966 - 80 Vizepräsident des Verbandes der Film - und Fernsehschaffenden der DDR
1971 Eheschließung mit Beate Schäfer
(1972 und 1973 Geburt der Söhne Gregor und Markus)
1980 nach erfolgreicher Karzinom - Behandlung als "schwerbeschädigt" anerkannt
1981 Grand Prix des Intern. Filmfestivals Karlovy Vary für " Die Verlobte"
1983 gewähltes Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste der DDR
1963 - 89 Internationale Tätigkeit.
Besuch von Filmfestivals, Filmverbandskongressen und Cineastentreffen in allen osteuropäischen Ländern, sowie in der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, England, Österreich, China, Indien, Irak, VR Jemen, Syrien und Vietnam.
Eine Koproduktion im Mosfilmstudio Moskau.
1988 Jurymitglied in der Auswahlkommission des ersten Europäischen Filmpreises.
1990 ab August im Vorruhestand
1990 - 94 Vorlesungen, Seminare und individuelle künstlerische Betreuung von Studenten an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf"
Mentor von Andreas Dresen als Meisterschüler an der Akademie der Künste zu Berlin. (Dabei entstanden seine Filme "So schnell es geht nach Istanbul" und "Stilles Land")
In diesem Zeitraum vierzig ganztägige Seminare an der Gesamthochschule Universität Kassel.. Dabei künstlerische Beratung für Gordian Maugg und seinen Film "Der Olympische Sommer" (Bundesfilmpreis 1993)
Weitere Lehraufträge an den Film und Kunsthochschulen:
- HFF München
- Deutsche Film und Fernsehakademie Berlin
(einschließlich 1995)
- Kunsthochschule für Medien Köln
- 'Theaterstatt Ulm' und eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Graz
1994 als Ordentliches Mitglied erneut in die Akademie der Künste gewählt.
1996 – 2000 durchgehend Lehraufträge für Seminare und Fachkurse für Filmregie, Dramaturgie, Scriptentwicklung , sowie Projektbetreuungen an der Bauhaus – Universität - Weimar
und an der Filmklasse der Gesamthochschule – Universität Kassel
Am 13.11.2002 Bestellung zum Honorarprofessor von der Thüringer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
seit 1996 Vorsitzender des von Wim Wenders gegründete Vereins „ Die ersten 100 Jahre Kino in Berlin“ e.V. (aufgelöst 2006)
Mitglied an der Deutschen Filmakademie, des Bundesverbandes der
Film und Fernsehregisseure u.a.
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